Was ist ein Serum?

Für eine gute Gesichtspflege sind Seren heutzutage nahezu unverzichtbar. Dieser Trend dauert schon einigen Jahren an. Dementsprechend werden sie immer mehr und immer öfters verwendet. Viele Frauen schwören darauf. Es gibt viele unterschiedliche Seren. Man fühlt sich oft mit dem Angebot überfordert. Entsprechend stellen es sich auch einige Fragen. Wie soll ich ein Serum richtig auftragen? Was sind Serum Anwendungen? Welches passt zu mir? Kann es eine Creme oder Maske ersetzen? Und was ist ein Serum überhaupt? All diese Antworten sind in diesem Text zu finden.

Was ist ein Serum

Nur um klar zu stellen: Seren enthalten keine neuen, magischen Wirkstoffe. Trotzdem gibt es einen klaren Unterschied zu den üblichen Produkten. Und zwar in:

  • Wirkstoff-Konzentration. Die ist bei einem Serum viel höher als z.B. bei einer Creme. Folglich ist auch die Wirkung intensiver und direkter.
  • Struktur – Seren sind leicht und flüssig. Dadurch dringen sie tiefer in die Haut ein.

Die Wirkung eines Serums ist nicht einfach allgemein zu beschreiben. Darunter versteht man nämlich eine ganze Produktgruppe. Und einzelne Produkte enthalten teilweise sehr unterschiedliche Wirkstoffe. Folglich haben sie andere Wirkung. So enthalten beispielsweise Hydratation-Seren immer die Hyaluronsäure. Es gibt folgende Arten von Seren:

  1. Serum für Hydratation
  2. Anti-Age
  3. Sonnenschutz
  4. Seren gegen Couperose / Rosazea
  5. Wimpernserum

Weiters, es gibt Seren auf Waser- und Ölbasis. Aber braucht man Seren überhaupt, wenn man täglich das Gesicht reinigt und eine Gesichtscreme verwendet? Die Antwort ist einfach – JA. Diejenige die keine Seren verwenden machen einen Fehler. Einerseits hat ein Serum viel mehr Wirkstoffe. Andererseits dringt es tiefer und besser in die Haut ein. Anders als Cremes enthalten Seren keine fettigen Wirkstoffe. Eine Gesichtsmaske ist ebenfalls kein Serum-Ersatz. Während Masken nur gelegentlich zu verwenden sind, sollte man Seren täglich verwenden. Und zwar über einen langen Zeitraum. Im Gegensatz zu Ampullen. Diese sind nur eine begrenzte Zeit lang zu verwenden.


Seren als Ersatz für Masken oder Cremes?

Wie bereits gelernt, Masken und Cremes sind kein Ersatz für Seren. Aber wie sieht es umgekehrt aus? Kann man nur Seren verwenden und auf andere Produkte verzichten? Üblicherweise nicht, aber es kommt drauf an… Grundsätzlich sind Seren als Vorbereitung für eine Creme zu sehen. Sie schaffen es bis ist die tiefen Hautschichten rein. Eine Creme bleibt an der Hautoberfläche stehen. Anders als Cremes, wird durch Seren die Haut nicht fettig.

Ein Serum soll als Ergänzung zu den üblichen Hautprodukten morgens und abends verwendet werden. Und zwar:

  • zwischen der Geischtsreinigung und der Creme, bei den Seren auf Wasserbasis
  • gleichzeitig (gemischt) mit Cremes oder unmittelbar danach, bei einem Serum auf Ölbasis. Solche Seren bestehen aus größeren Molekülen, die als Cremenschutz dienen. Außerdem bleibt Haut dadurch länger feucht.

Also Seren sind eine Ergänzung, aber kein Ersatz für Cremes. Vor allem bei trockener Haut. Trockene oder sehr trockene Haut braucht die rückfettende Inhaltsstoffe einer Creme. Dadurch bleibt sie gesund und glänzend. Alleine bei der fettigen Haut kann man auf Cremes verzichten. Aber auch dann kann man Gel-Cremes verwenden. Solche dienen nur zur Haut-Hydratation. Daher kann man nicht behaupten, dass Seren besser als Cremes sind. Beide sind schlicht und einfach komplementäre Produkte.


Welches Serum passt zu mir?

Um diese Frage zu beantworten muss man erstens wissen, was man von einem Serum eigentlich erwartet. Zweitens ist es auch vom Hauttyp abhängig. Die Tabelle unten kann man als erste Orientierungshilfe verwenden.

 

Serum Anwendung

Inhaltstoffe


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Übrigens – man kann auch mehrere Seren übereinander verwenden. Wie die Reihenfolge ist, erkläre ich in nächsten Kapiteln.


Serum richtig auftragen?

Selbstverständlich ist es ganz wichtig ein passendes Serum für sich zu finden. Andererseits, kein Produkt bringt was, wenn man es nicht richtig verwendet. Bitte also immer folgende drei Aspekte beachten:

  1. Tageszeit des Auftragens.
  2. Reihenfolge des Auftragens
  3. Technik – Außerdem ist die Technik wie man es tut auch sehr wichtig. Wenn man es falsch tut, wirkt ein Serum schlechter oder sogar gar nicht.

 

Tageszeit des Auftragens

Je nach den Inhaltsstoffen werden Seren morgens oder abends aufgetragen. Beispielsweise schützen die Vitamine und Antioxidanten von Umwelt-Einflüssen. Deshalb sind die Seren mir diesen Inhaltsstoffen morgens zu verwenden. Retinol und Hyaluronsäure dagegen wirken am besten über Nacht. Eine Kombination von Serum und Creme morgens ist außerdem eine ideale Make-Up Basis.

Reihenfolge und Technik des Auftragens

Damit die Gesichtsprodukte ihre volle Wirkung zeigen, muss man immer auf die richtige Reihenfolge beim Auftragen aufpassen. Wie bereits gesagt, ein Serum verwendet man zusätzlich zu den anderen Produkten. Und es ist überhaupt nicht egal, wann man es aufträgt. Hierbei sollte sich man immer folgende Prozedur befolgen.

Schritt 1 – Gesicht reinigen

Als erstes sollte man immer das Gesicht reinigen. Beispielsweise mit einem Reinigungsschaum. Man sollte das Produkt immer mit drei Finger in Kreisbewegungen in die Haut “einmassieren”. Alternativ empfehle ich eine elektronische Reinigungsbürste. Es gibt sehr gute für nicht viel Geld. Beispielsweise kostet eine hochwertige Geschichtbürste von Cosansis unter 20€. Bestellen kannst du sie HIER*.

Schritt 2 – Peeling

Peeling erfolgt genauso wie die Reinigung. Allerdings soll man viel sanfter vorgehen. Beim Peeling werden die abgestorbenen Hautzellen entfernt. Falls man aber zu viel Kraft ausübt, können auch die gesunde Hautschichten beschädigt werden. Oder falls man es zu oft tut. Daher ist Peeling ist täglich anzuwenden. Je nach dem Hauttyp maximal zweimal pro Woche. Dabei sich vor allem an ölige Gesichtsregionen konzentrieren. Es ist ebenfalls wichtig, Peeling für 1-2 Minuten einwirken zu lassen. Danach unbedingt gut ausspülen.

Serum auftragen – Schritt 3

Gleich eine Anmerkung: es ist nur bei wasserbasierten Seren vor einer Creme aufzutragen. Bei den ölbasierten ist es entweder mit einer Creme vermischt, oder nach der Creme zu verwenden. Grundsätzlich geht man folgendermaßen vor:

  1. Zwei bis drei Tropfen (oder Pumpen) auf Fingerspitzen auftragen.
  2. Zwischen den Fingerspitzen aufwärmen
  3. Sanft auf die Haut auftupfen. Und zwar auf das Gesicht, den Hals und das Dekolleté
  4. Am besten morgens und abends verwenden.

Man kann ebenfalls mehr als nur ein Serum verwenden. Dabei ist es zu beachten: immer vom leichtesten zum schwersten Serum auftragen.

Schritt 4 – Augencreme auftragen

Die Bereiche um die Augen sind sehr empfindlich. Daher sollte man hier äußerlich sanft vorgehen. Augen-Cremes (und Augenseren) tupft man am besten mit dem Mittel- oder Ringfinger sanft auf die Haut auf. Dadurch wird die Haut nicht gedehnt. Folglich entstehen weniger Falten.

Letzter Schritt – Creme auftragen

Welche und wie viel Creme aufzutragen ist, hängt natürlich vom Hauttyp ab. Ich rate aber immer zu einer Feuchtigkeitscreme. Eine Creme trägt man am besten mit drei Finger auf (Ring – Zeige- und Mittelfinger). Am besten fängt man bei der Nase an. Dann bewegt man sich langsam und sanft in die Richtung Stirn über die Wangenknochen und wieder zurück.


Was ist ein Serum – Fazit

  • Ein Serum unterscheidet sich grundsätzlich nicht in seinem Inhalt von anderen Pflegeprodukten.
  • Seine Konzentration ist aber viel höher. Durch ihren Molekülstruktur haben Seren die Fähigkeit tiefer in die Haut einzudringen.
  • Genau wie Cremes, gibt es auch unterschiedliche Seren. Welches man verwenden soll ist sehr individuell.
  • Seren sind kein Ersatz für Cremes. Sie sind vielmehr eine Ergänzung zu den bestehenden Produkten.
  • Sie sind täglich zu verwenden. Und zwar morgens und abends.
  • Dabei muss man immer auf die richtige Reihenfolge und Technik des Auftragens aufpassen.

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